Kurverwaltung Ostseebad Sellin 17. November 2011
Sellin ist schon seit 1900 ein „staatlich anerkanntes Seebad“ und damals wie heute kommen Erholungssuchende auch hierher, um eine Kur zu machen.

Wassertreten an der Selliner Seebrücke
Bei der so genannten „offenen Badekur“, die heute “ambulante Kur” genannt wird, wählt der Patient seinen Kurort und die Unterkunft frei aus. Gemeinsam mit dem Hausarzt stellt er dazu einen Kurantrag, der anschließend bei der Krankenkasse eingereicht wird.
Offene Badekuren dienen vor allem der Vorbeugung, daher sollte der Hausarzt in dem Antrag auch begründen, warum die gewählte Kur dazu dienen kann, Krankheiten zu verhindern. Bei einer Bewilligung übernimmt die Krankenkasse bis zu 90 % der Kosten einer Kur, die in der Regel zwei bis drei Wochen dauern sollte. Am Kurort angekommen erstellt man gemeinsam mit dem örtlichen Badearzt einen Vorsorgeplan, der festlegt, welche Therapien sinnvoll sind. Schonung, Übung und Kräftigung sind die klassischen Wirkprinzipien einer Kur.
Zu den Beschwerden, die in Sellin therapiert werden, gehören Krankheiten der Atemwege, Haut- und Herzkrankheiten aber auch Allergien, außerdem Schwächezustände und Störungen des psycho-vegetativen Systems. Neben diesen „typischen Heilanzeigen“ offerieren Partner in Sellin auch Formen der Thalasso-Therapie, Bäder und Packungen mit der Rügener Heilkreide.
Weiterlesen »
Tags: Ambulante Kur, Atemwegserkrankungen, Autogenes Training, Badekur, Biosphaerenreservat, Burn Out, Freizeitbad, Hautkrankheiten, Homoeopathie, Kurort, Naturerlebnis, Rügener Heilkreide, Stangerbaeder